Psychodrama

Im Psychodrama wird durch spielerische Aktion die persönlich erlebte Wirklichkeit abgebildet, szenisch dargestellt, erkundet und verändert. Kreativität, Spontaneität und Einfühlungsfähigkeit kommen im Spiel leichter zum Ausdruck, und so lassen sich auf der Psychodramabühne neue Sichtweisen finden und Handlungsmöglichkeiten erproben. Aktiv erlebte Erkenntnisse wirken positiv und wie von selbst auf die Alltagsrealität.

Die Psychodramagruppen in Lübeck

bestehen aus 5 bis 12 Teilnehmer_innen und vereinbaren in der Regel vierzehntägige Treffen von jeweils zweieinhalb Stunden Dauer über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Die Themen entstehen aus den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer_innen.

„Ich bin ja so ein Kopftyp. Und hier merke ich, wie ich meiner Intuition vertrauen kann.“
„Im Alltag schaffe ich es einfach nicht mal wirklich inne zu halten. Hier mache ich das. Und vor allem: nicht alleine!“
„Gedanklich kann ich schon über den Tellerrand sehen, aber hier in der Gruppe kann ich auch über den Tellerrand handeln.“
„Es ist wirklich so, dass ich immer mehr zum Regisseur meines Lebens werde.“

  • Die Termine der Psychodrama-Schnuppergruppe liegen jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat von 19.30 bis 22 Uhr. Hier kannst du dich jederzeit, gerne auch kurzfristig anmelden.
  • Die Teilnehmer_innen der Psychodrama-Jahresgruppe treffen sich jeweils am 2. und 4. Mittwoch im Monat von 19.30 bis 22 Uhr. Die Gruppe ist gelegentlich offen für weitere Teilnehmer_innen.

Psychodrama-Retreat in der toskanischen Wildnis: 14. bis 21. August 2017

Casalino (kleines Haus) ist ein wunderbarer Ort für re-kreative Arbeit in einer kleinen Gruppe von 6-10 Menschen mit Lust auf Psychodrama.

Die Natur, wild, sinnlich präsent, und das einfache, gemeinschaftliche Leben hier, bieten einen sowohl schützenden als auch anregenden Rahmen für ressourcenorientierte Spiele, Besinnung, Bezug auf Wesentliches und Neuorientierung.

Die Kosten pro Person inklusive Unterkunft, Verpflegung und Kurs betragen 550 Euro.

Vorerfahrungen mit dem Psychodrama sind keine notwendige Voraussetzung. Bei Interesse melde dich gerne! Alle weiteren Fragen zum Ort, unseren Gastgeber_innen Sophie und George, dem „Programm“, den An- und Abreisemöglichkeiten, etc. können wir sehr gerne telefonisch besprechen. Einen ersten Eindruck vermitteln dir sicher auch die Fotos auf der Casalino-Hompage.

Psychodrama Workshops


für Teilnehmer_innen mit Vorkenntnissen oder ohne, zu speziellen Themen oder Workshops zum Kennenlernen des Psychodramas, können wir gerne individuell und am besten im persönlichenGespräch vereinbaren.

Psychodrama-Gruppe für Lehrer_innen

In der Psychodrama Gruppe für Lehrerinnen und Lehrer können mit Hilfe des Psychodramas eigene Ressourcen wieder entdeckt, Veränderungsprozesse angebahnt und effektive Lösungsansätze für Konflikte gefunden werden.

 

  • Sich selbst erfahren und durch Feedback der Kolleg_innen die anteilnehmende, schützende und unterstützende Kraft der Gruppe nutzen.
  • Persönliche Ressourcen aktivieren und schöpferische Möglichkeiten finden.
  • Durch spielerische Aktion, persönlich erlebte Wirklichkeiten abbilden, szenisch darstellen, erkunden und verändern.
  • Neuen Rollenanforderungen begegnen, Rollenflexibilität erweitern und im Probehandeln überprüfen.
  • Beziehungen erkennen und  Konflikte klären. Durch  Rollentausch und Perspektivenwechsel emotionale und sachliche Anteile differenzieren.
  • Aktiv erlebte Erkenntnisse für die Alltagsrealität gewinnen.
  • Methoden des Psychodramas kennen lernen und für die eigene pädagogische Praxis nutzen.

Wenn Sie am Psychodrama für Lehrer_innen-Gruppen Interesse haben, melden Sie sich gerne per E-Mail oder telefonisch.

Psychodrama Weiterbildungen in Hamburg

Das Psychodrama

hat seine Ursprünge im Spiel der Kinder, sowie dem Theaterspiel. J.L. Moreno hat im Psychodrama die Mechanismen des Spiels zu einer in sich sinnvollen, hochwirksamen therapeutischen Praxis zusammengefasst und erweitert. Auf der Psychodrama Bühne geht es aber nicht um Schauspielerei sondern darum, die innere Wahrheit, eigene Bilder und Vorstellungen der Welt, des Gegenübers und der Beziehungen abzubilden, um Begegnungen mit und zwischen inneren Repräsentanzen zu ermöglichen. Eigentlich kann man es mit noch so viel Worten nicht erklären, weil das Psychodrama eine, wie man so schön sagt, „erfahrungsorientierte“ Methode ist.Ein bisschen anschaulicher wird es aber durch dieses wunderbare Video:

Weil hin und wieder „Aufstellungen“ (als Methode des Psychodramas und der Soziometrie) in den Zusammenhang mit der Aufstellung nach Bert Hellinger gebracht werden, gibt es hier eine aufschlussreiche Stellungnahme des DGSF dazu.

Jakob Levy Moreno (1889-1974),

der Begründer des Psychodramas, sah in jedem Menschen einen „Aktionshunger“, ein kreatives Potential von Spontanität und Kreativität angelegt, das der Entfaltung in Erlebens- und Handlungsrollen bedarf, um sich mit sich und der Umwelt zurechtzufinden und Probleme aktiv handelnd zu bewältigen. Bestimmend für die Entwicklung des Psychodramas ist der enge Zusammenhang zwischen der konstruktiven und destruktiven Lebendigkeit sozialer Systemen und der psychischen Verfassung der Einzelnen.