|ˈdɛθ ˈlæb|

Foto: Johann H. Addicks – addicks@gmx.net

Das DeathLab bietet dir in einer Gruppe von ca. 6-8 Menschen Raum und Zeit für kreative Arbeit insbesondere mit Blick auf den Tod und alle damit verbundenen Themen.

Im DeathLab begleiten und unterstützen sich die Teilnehmer:innen gegenseitig darin, z.B. einen Verlust zu realisieren, die Vielfältigkeit der Trauer zu erkunden, innere Beziehung zu Toten zu gestalten, das eigene Leben zu wertschätzen, persönliche Vorstellungen zum eigenen Tod zu differenzieren oder sich im Beziehungsgefüge der Hinterbliebenen und Zugehörigen neu zu orientieren.

Mit kreativen Methoden findest du sprachliche, bildnerische und szenische Ausdrücke für eigene Erlebnisse. Unter Anleitung gelangst du zu produktiver Reflexion und konstruktive Auseinandersetzungen mit Haltungen und Prozessen der anderen Teilnehmer:innen.

Konkret könnten wir von biografisch bedeutenden Momenten zum Thema Tod erzählen, imaginative Reisen unternehmen, Briefe an unsere Toten schreiben, poetische Texte entwickeln, Manifeste verfassen, Standbilder bauen und fotografisch dokumentieren, szenische Gruppenspiele improvisieren, Playback Theater spielen, einen Koffer für die letzte Reise packen.

Im DeathLab erforschen wir das ganze Leben mit Mitteln der Kunst.

Die Teilnahmekosten betragen 20,- € für den ersten unverbindlichen Termin. Für die folgenden 9 Termine werden 180,- € pauschal berechnet.

Die Treffen werden ca. zweiwöchentlich in der Hüxtertorallee 1 stattfinden. Sobald sich ausreichend Interessent:innen gemeldet haben, werden die Termine vereinbart.

Referenzen

Ich wußte gar nicht, was ein Theaterpädagoge „so alles drauf hat“. Ich war sehr beeindruckt. Danke für die tolle Arbeit, die zumindest mich soviel weitergebracht hat, als 100 Stunden Teamsitzungen und nur miteinander reden.

Baltic-Schule Lübeck
BV.TS – Bundesverband Theater in Schulen
Das Rauhe Haus – Betreuung und Bildung für Menschen in und um Hamburg
Deel28 – Wohnprojekt in Palingen
Freie Hütte – Wohnprojekt in Lübeck
Gotthard-Kühl-Schule Lübeck
GoMokry* – Hausprojekt
Haus der Kulturen – Interkulturelle Begegnungsstätte Lübeck
Helene-Lange-Gymnasium Rendsburg
Hermann-Tast-Schule Husum
Institut für Psychodrama Ella-Mae Shearon Hamburg
lambda::nord – LBTIQ Jugendverband
Kulturakademie der Vorwerker Diakonie Lübeck
Leibniz-Universität Hannover – Weiterbildung Schlüsselkompetenzen
Lübecker Hospizbewegung e.V. – ambulanter Hospizdienst
nordkolleg rendsburg – Akademie für kulturelle Bildung
Oberschule zum Dom Lübeck
schickSAAL* Kollektiv – Hostel und Kneipe in Lübeck
SOLIZENTRUM Lübeck – Flüchtlingsforum
Theater Kiel
Theater Lübeck
Tontalente – Musikprojekte ohne Grenzen
Verein für Jugend- und Kulturarbeit Segeberg e.V.
Willy Brandt Schule Lübeck

Kai Kloss

Nach einem Studium der Kunst und Germanistik und einem Exkurs im Schuldienst, konnte ich in einem knapp zehnjährigen Engagement als Theaterpädagoge für Musiktheater und Schauspiel des Theater Kiel ästhetische Bildung frei vom Zwang der Bewertung betreiben.

Die für mich wichtigste Erfahrung aus vielen verschiedenen Projekten mit Kindern, Jugendliche und Erwachsenen ist, dass wir beim Theaterspielen nicht nur eine fremde Rolle annehmen, sondern sich auch eigene Anteile in einer Rolle äußern.

Schließlich ließ ich mich 2009 bis 2014 am Institut für Psychodrama Ella-Mae Shearon zum Psychodrama-Leiter ausbilden und bewege mich seit 2013 als freischaffender Künstler mit unterschiedlichen Interessent*innen in den Bereichen Theaterpädagogik und Psychodrama.