psychodrama

Der primär bestehende Aktionshunger eines Individuums, sucht beständig nach Situationen, die ihm eine Ausdrucksmöglichkeit bieten. (Jacob Levy Moreno)

Im Psychodrama wird also durch spielerische Aktion die persönlich erlebte Wirklichkeit szenisch abgebildet und kann damit erkundet und verändert werden.
Kreativität, Spontanität und Einfühlungsfähigkeit kommen im Spiel leichter zum Ausdruck, und so lassen sich auf der Psychodramabühne zu allen Lebensthemen neue Sichtweisen finden und Handlungsmöglichkeiten erproben.
Im protagonistenzentrierten Psychodrama geht es einzig um die erlebte Wahrheit der Protagonist*innen. Es gibt kein Richtig oder Falsch und schon gar keine von außen festgelegte Ordnung.

Grundannahmen

  • Uns ist kein unmittelbarer Zugriff auf Welt möglich, sondern nur über jeweils eigenen Wirklichkeiten.
  • Jede*r hat für sein Erleben und Verhalten immer gute Gründe.
  • Menschsein ist wohl durch die Notwendigkeit und zugeich die Möglichkeit bestimmt, uns über unsere Wirklichkeiten auszutauschen, sie miteinander abzugleichen und zu verhandeln, was wir für verbindlich halten und was nicht.

Formate und Settings

Während im protagonistenzentrierten Psychodrama die Protagonist*innen mit ihrem Anliegen direkt auf die Bühne gehen, bleibt beim Playback Theater die Person, die ihre Geschichte erzählt, vor der Bühne und schaut von dort einer Inszenierung ihrer persönlichen Geschichte zu.

Psychodrama biete ich im Gruppensetting und auch für Einzel-, und Paararbeit an. Auch für bestehende Gruppen, z.B. Arbeits-, Wohn- und Lebensgemeinschaften, nutze ich Aktionsmethoden zur Supervision.

Wenn du Interesse an Psychodrama-Weiterbildungen hast, findest du z.B. beim Institut für Psychodrama Ella-Mae Shearon in Hamburg und Hannover entsprechende Angebote.