theaterpädagogik

Theater ist die erste menschliche Erfindung. Es entsteht wenn der Mensch entdeckt, dass er sich selbst beobachten kann. Sich selbst beobachtend, nimmt der Mensch sich wahr, erkennt was er nicht ist, und entdeckt, wie er sein könnte. (Augusto Boal)

In meiner theaterpädagogischen Arbeit biete ich einmalige und fortlaufende Theater Workshops und Beratungen an. Die methodischen Schwerpunkte liegen in der szenischen Interpretation (Scheller, Brinkmann, Stroh), der partizipativen Theaterarbeit (Plath), Entwicklung von Theaterprojekten, des Playback Theaters (Moreno, Fox, Salas) und biografisch orientierten Erzählveranstaltungen.

Was heißt denn, das Leben meistern?
Ein Rollentausch-Hörstück mit Stimmen von nebenan. (Frühjahr 2020)
Wir haben uns mit ganz verschiedenen Leuten unterhalten und ihnen alle möglichen Fragen gestellt. Wir hatten teilweise ziemlich lange Gespräche und haben uns dabei kennen gelernt und kannten dann irgendwann nicht nur ganz viele Geschichten aus deren Biografien, sondern hatten auch eine Idee, wie die andere Person tickt, was so der Kern der Persönlichkeit ist. Und das war dann der Punkt, dass wir uns in diese Person hineinversetzt haben, und dann einen richtigen Rollentausch gemacht haben. Also wir haben so getan, als wären wir jetzt diese Person und haben so aus der Einfühlung dann erzählt, was wir zu verschiedenen Fragen denken, wie wir uns fühlen und was wir glauben, und auch was wir erlebt haben und so. Wir haben dann das erzählt, was wir für wahr halten, also was wir für eine mögliche Sichtweise der Person halten.
Sprecher:innen: Franziska Reichelt, Jahan Mortezai, JenSofia Schulz, Stefani Wendland, Ute Hagge.
Projektleitung: Kai Kloß